RegioSolar Kommunalforum 2008 in Marburg
Klimawandel, Ölpreisexplosion, Importabhängigkeit von fossilen Energierohstoffen: Es gibt mehr als einen Grund, warum die Zukunft der Energieversorgung den Erneuerbaren Energien gehört.
Vom 18.-20. September 2008 werden Wege zur Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien diskutiert!
Unter dem Motto „Erneuerbare Energien in Kommunen“ findet speziell für Vertreter aus Städten und Gemeinden am 18.September das RegioSolar-Kommunalforum statt. Schwerpunkte der praxisbezogenen Vorträge und Diskussionsrunden bilden:
- Neue politische Rahmenbedingungen für den Klimaschutz und Erneuerbare Energien
- Solarenergie als Chance für die kommunale Entwicklung
- Aktiv vor Ort - Bundesweite Kampagnen zum Mitmachen
- Klimaschutz kommunal - Erfolgreiche Beispiele.
Das vollständige Programm und viele weitere Informationen zum Kommunalforum und zur Konferenz finden Sie unter
www.regiosolar.de.
Die Anmeldung ist online ab sofort möglich!
RegioSolar-Konferenz 2008 in Marburg
Am 19. und 20. September bieten auf der fünften RegioSolar-Konferenz unter dem Motto "100% Erneuerbare Energien sind nötig" Vorträge und Workshops wieder eine Fülle von Anregungen und Austauschmöglichkeiten über Best-Practice-Beispiele. Die Themenschwerpunkte:
- Beschlüsse für 100 % Erneuerbare Energien
- Politische Entscheidungen stimulieren
- Bedeutung Erneuerbarer Energien für die regionale Wirtschaft
- Vernetzung und Informationsaustausch der Solarinitiativen.
Den Abschluss der RegioSolarkonferenz bildet eine Exkursion zu zwei Modellprojekten im Landkreis Marburg-Biedenkopf unter dem Motto: „Vorbildliches Engagement von Unternehmen und Bürgern auf dem Weg zu
100 % Erneuerbare Energien“:
- Energieautarke Solarfabrik Fa. Wagner & Co Cölbe
- Bioenergiedorf Oberrosphe.
Alternativ kann das Projekt „Effizienz Plus“ in Allendorf (Eder) besichtigt werden.
Das vollständige Programm zur RegioSolar-Konferenz und zum Kommunalforum sowie viele weitere Informatione finden Sie unter
www.regiosolar.de.
Die Anmeldung ist online ab sofort möglich!
Größte Bio-Erdgasanlage Europas eingeweiht
Im oberpfälzischen Schwandorf (Bayern) wurde am 14. Juli durch Ministerpräsident Günther Beckstein die größte und modernste Bio-Erdgasanlage Europas eingeweiht. Die Produktionsleistung beträgt ca. 10 Megawatt (Gaserzeugung). Das produzierte Biogas wird nach der Aufbereitung in das bestehende Erdgasnetz eingespeist.
Die hochmoderne Anlage reinigt das Rohbiogas so auf, dass es die gleiche Qualität wie Erdgas hat und somit in das Erdgasnetz eingespeist werden kann. Das Biogas steht damit zur Wärme- und Stromproduktion dezentral zur Verfügung. Jährlich verarbeitet die Anlage ca. 80.000 Tonnen Mais, Gras und sonstige Zwischenfrüchte. Daraus lassen sich rund 16 Mio. Kubikmeter Biogas gewinnen, was ausreicht etwa 5.000 Haushalte mit Energie zu versorgen. Die Zwischenfrüchte liefern über 100 Landwirte aus der Umgebung von Schwandorf. Im Vergleich zu Biogasanlagen ähnlicher Größenordnung reduziert sich die Anbaufläche dank neuartiger Fruchtfolgen um ein Drittel und entspannt damit die Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion.
Mehr Infos unter
www.schmack-biogas.com
Solarenergie verbindet Mittelmeerländer
Solarenergie kann zur nachhaltigen Stromversorgung Europas beitragen
Die Mittelmeerpolitik der Europäischen Union (EU) hat durch die Gründung der Mittelmeerunion am 13.07.2008 eine neue Dynamik erhalten. Die Gründungskonferenz hat mit der Solarenergie bereits einen programmatischen Schwerpunkt der angestrebten partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der EU und den Mittelmeeranrainern im Süden gesetzt. Insgesamt 43 Länder aus Europa, Afrika und Nahost mit insgesamt etwa 780 Millionen Einwohnern schlossen sich in Paris zur Mittelmeerunion zusammen. Das gemeinsame Ziel ist die engere Kooperation zwischen Europa und den Mittelmeeranrainern in Nordafrika und Nahost. Man wolle weg von einer losen Partnerschaft der Konferenzen, hin zu einer "Union der Projekte", so Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.
Wir hoffen, dass möglichst viele Solarprojekte entwickelt und konkret umgesetzt werden. Sonne gibt es im Mittelmeerraum mehr als reichlich und das Know-How steht auch zur Verfügung.
Weitere Infos bietet der Solarserver unter
www.solarserver.de
Länder und Regionen setzen auf Ordnungsrecht
Solarwärme über "Baupflicht" nach Vorbild Barcelona und Vellmar in der EU fördern
Immer mehr EU-Mitgliedsstaaten, Regionen, Städte und Gemeinden wollen den Ausstieg aus dem Heizen mit fossilen Brennstoffen. Neue und sanierte Gebäude müssen zunehmend einen Teil der Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen decken, zum Beispiel mit Solarwärme. Die EU-Kommission will dies europaweit so regeln. "Das alles begann in Barcelona", erinnert ESTIF-Generalsekretär Uwe Trenkner. "1999 hatte die Stadt gesagt "ohne Solarthermie wird nicht mehr gebaut". Die Idee war verblüffend einfach – und ausgesprochen erfolgreich. Heute leben Millionen Europäer in Neubauten, in denen ein Mindestanteil des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt wird. Die EU-Kommission hat die Idee einer "Solar-Pflicht" in ihren neuen Richtlinienvorschlag zur Förderung der erneuerbaren Energie aufgenommen. In Deutschland sind die Städte Vellmar und Marburg Vorreiter in Punkto solarer Baupflicht. Und mit dem Erneuerbaren Wärmegesetz wird ab 2009 Solarwärme in Neubauten Pflicht.
Eine gute Informationsplattform zum Thema "Solare Baupflicht" bietet das Kommunalforum am 18.9. und die RegioSolar-Konferenz am 19. + 20.9 in Marburg (siehe oben) und
www.regiosolar.de.
Wir freuen uns, Sie im September in Marburg begrüßen zu dürfen!
Ihr RegioSolar-Team
Gerhard Stryi-Hipp
Emanuel Höger
Christina Schodry
Peter Rubeck
Impressum
RegioSolar
Energieforum
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